Ein Finder hat im vergangenen Jahr in Cottbus eine Geldbörse mit 730 Euro beim städtischen Fundbüro abgegeben. Das Fundbüro konnte das Portemonnaie dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben. Die Geldbörse war eine von rund 1.600 registrierten Fundsachen im abgelaufenen Jahr.
Häufige Fundgegenstände
Zu den am häufigsten abgegebenen Gegenständen zählten Schlüssel, Fahrräder und in der Straßenbahn vergessene Turnbeutel. Außerdem gingen 87 Handys oder Smartphones ein. Über die Polizei wurden fast 300 Waschparkmünzen an das Fundbüro weitergeleitet.
Kommentar der Verwaltung
Manuel Helbig, Leiter des Fachbereiches Ordnung und Sicherheit, würdigte die Tat des Finders. Er sagte: „Dass Geldbörsen abgegeben werden, ist nicht ungewöhnlich. Respekt und Lob gebühren demjenigen, der das Portemonnaie mit 730 Euro und dem darin befindlichen Ausweis abgegeben hat, sodass es dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden konnte.“
Rückgabequote und Weiterverwendung
Etwas weniger als die Hälfte der Fundsachen konnte im vergangenen Jahr an die Eigentümer zurückgegeben werden. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden nicht beanspruchte Gegenstände karitativen Einrichtungen übergeben oder durch Freihandverkauf verwertet. Gegenstände mit sehr geringem Wert oder in schlechtem Zustand werden vernichtet.
Onlineinformationen
Informationen zum Fundbüro der Stadt Cottbus sind auf der städtischen Internetseite zu finden. Zusätzlich ist ein kurzes Video verfügbar unter https://www.youtube.com/shorts/F2umcxfC1Fs. Weitere Hinweise stehen unter https://cottbus.de/fundbuero.
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