Vertreterinnen und Vertreter des Forschungsprojekts AlterPerimentale haben sich an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus Senftenberg mit Gästen über Perspektiven für ein gutes Leben im Alter ausgetauscht. Im Zentrum des Treffens standen Fragen, wie ältere Menschen in Cottbus auch künftig aktiv, selbstbestimmt und sozial eingebunden leben können.
Projektansatz und thematische Schwerpunkte
AlterPerimentale entwickelt Ansätze, die insbesondere für ländliche Regionen und kleinere Städte gedacht sind. Im Gespräch nannten die Beteiligten soziale Teilhabe, Nachbarschaft, neue Begegnungsorte und innovative Unterstützungsformen im Alltag als zentrale Themen. Ziel des Projekts ist es, Ideen zu erproben, die die Lebensqualität älterer Menschen erhöhen und alltägliche Hilfen neu denken.
Frau Kircheis und Herr Franzke waren zu Gast an der Universität und führten einen intensiven Austausch mit Vertreterinnen des Projekts. Dabei ging es nicht nur um fachliche Konzepte, sondern auch um die Frage, wie die erarbeiteten Ansätze konkret in Cottbus angewendet werden können.
Kooperationen, erste Absprachen und Bedeutung für die Stadt
Die Teilnehmenden vereinbarten erste konkrete Schritte zur Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Vorgesehen ist, vorhandene Initiativen stärker zu vernetzen und gemeinsam neue Impulse für die Stadt zu entwickeln. Welche Projekte daraus entstehen, soll in den kommenden Monaten ausgearbeitet werden.
Die Initiative gewinnt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung an Relevanz. In Cottbus leben rund 35 000 ältere Menschen. Ihre Teilhabe und Lebensqualität gelten als wichtige Faktoren für die künftige Entwicklung der Stadt.
Die Planungen befinden sich noch in einer frühen Phase. Die Gespräche an der BTU werden von den Beteiligten als möglicher Auftakt für weitergehende Kooperationen gewertet. Konkrete Umsetzungsschritte sollen nun in Folgegesprächen präzisiert werden.
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