Am Tag des Notrufs, dem 11. Februar, hat die Stadt Cottbus fünf neue beziehungsweise grundlegend modernisierte Einsatzfahrzeuge an die Feuerwehr und die Notfallseelsorge übergeben. Die Fahrzeuge sollen die Einsatzfähigkeit bei Bränden, Katastrophenlagen und der psychosozialen Notfallversorgung verbessern.
Übergabe und Empfänger
Zu den übergebenen Fahrzeugen gehört ein neues Einsatzfahrzeug für die Notfallseelsorge Cottbus/Chóśebuz/Spree Neiße. Nach Angaben der Stadt ermöglicht es eine schnelle und verlässliche Anfahrt und bringt psychosoziale Unterstützung zügig zu betroffenen Menschen.
Die Feuerwehr erhielt einen nach mehr als 20 Jahren umfassend modernisierten Einsatzleitwagen 2. Für die technische Erneuerung des ELW 2 wurden rund 600 000 Euro investiert. Das Fahrzeug ist insbesondere für die Sondereinsatzgruppe Führungsunterstützung bei komplexen Lagen vorgesehen.
Außerdem wurden drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge HLF 10 an die Ortsfeuerwehren Schmellwitz, Kahren und Ströbitz übergeben. Sie ersetzen ältere Fahrzeuge aus den 1990er Jahren beziehungsweise aus den frühen 2000er Jahren.
Finanzierung und Förderungen
Die Stadt nennt ein Gesamtvolumen der Anschaffungen von 1,315 Millionen Euro. Aus dem städtischen Haushalt stammen 623 000 Euro. Zwei der neuen Fahrzeuge wurden nach Angaben der Stadt zu 80 Prozent vom Land Brandenburg gefördert.
Bei der Übergabe dankte die Verwaltung dem Land Brandenburg, der Stadtverordnetenversammlung sowie den beteiligten Unternehmen und Fachbereichen für ihre Unterstützung bei der Umsetzung der Beschaffungen.
Bedeutung für Ehrenamt und Einsatzbereitschaft
Oberbürgermeister Tobias Schick hob die symbolische und praktische Bedeutung der Investitionen hervor. Nach seinen Worten seien die Fahrzeuge mehr als technische Mittel: Sie stellten ein Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt dar und signalisierten, dass die Stadt Menschen in Not nicht alleinlasse, gerade am Tag des Notrufs.
Schick sprach den Einsatzkräften und Seelsorgern Dank aus und wünschte sichere Einsätze und gute Fahrt. Die Stadt betonte, die neuen und modernisierten Fahrzeuge trügen dazu bei, die Versorgung Betroffener bei akuten Schadenslagen und in der psychosozialen Notfallversorgung zuverlässiger zu organisieren.
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