In Potsdam sind größere Schäden durch das Sturmtief Elli ausgeblieben. Die Regionalleitstelle Nordwest der Feuerwehr meldete keine besonderen Einsatzvorkommnisse und keine erhöhte Einsatzfrequenz. Öffentlicher Nahverkehr und Straßenreinigung liefen nach Angaben der Stadt planmäßig.
Situation und erste Bilanz
Nach Angaben der Stadt konnte die Stadtentsorgung Potsdam Schnee auf den wichtigsten Verkehrswegen zügig räumen, der ÖPNV fuhr stadtweit planmäßig. Die Leitstelle verzeichnete im Tagesverlauf keine ungewöhnlichen Einsätze. Insgesamt bleibt die Lage damit deutlich ruhiger als zunächst befürchtet.
Vorbereitungen und laufende Beobachtung
Die Feuerwehr der Landeshauptstadt hatte sich vorab auf die angekündigte Wetterlage vorbereitet. Zu den Maßnahmen gehörten eine vorgezogene Planung für eine mögliche Besetzung des Stabs sowie die Bereitstellung zusätzlicher Fahrzeuge. Die Lagebeurteilung erfolgte in engem Austausch mit dem Deutschen Wetterdienst. Am Vormittag zeichnete sich laut DWD ab, dass die Wetterlage in Potsdam nicht die ursprünglich angekündigte Intensität erreicht.
Die Stadtentsorgung Potsdam setzte nach eigenen Angaben 100 Mitarbeitende in zwei Schichten à zehn Stunden ein. Insgesamt waren 44 Fahrzeuge im Betrieb, um die Befahrbarkeit der Straßen sicherzustellen. Die Einsatzkräfte beobachten die Lage weiterhin und nehmen bei Bedarf erneute Bewertungen vor.
Appell an die Bevölkerung
Oberbürgermeisterin Noosha Aubel dankte den eingesetzten Kräften sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihr vorsorgliches und umsichtiges Verhalten. Die Stadt weist darauf hin, dass die Feuerwehr und der Deutsche Wetterdienst weiterhin im Austausch stehen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die aktuellen Informationen des Deutschen Wetterdienstes zu verfolgen und auf Warnmeldungen in den Apps NINA und KATWARN zu achten.
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