Donnerstag, 12.02.2026

sumpffieber: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

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Sumpffieber, auch bekannt als Malaria oder Paludismus, ist eine ernste Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Plasmodium verursacht wird. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Stiche von Anophelesmücken. Zu den häufigsten Symptomen zählen Wechselfieber oder Marschenfieber, die oft als intermittierendes oder kaltes Fieber beschrieben werden. Besonders in tropischen und subtropischen Gebieten besteht ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sumpffieber. Der Parasit gelangt über das Blut in die Leber, wo er sich vermehrt, bevor er erneut in den Blutkreislauf übertritt und die roten Blutkörperchen befällt. In einigen Regionen, in denen ungünstige Lebensbedingungen das Risiko erhöhen, wird die Erkrankung gelegentlich auch als Klimafieber oder Küstenfieber bezeichnet. Eine zügige Diagnose und Behandlung sind von entscheidender Bedeutung, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.

Ursachen von Sumpffieber und Übertragung

Die Übertragung von Sumpffieber erfolgt hauptsächlich durch den Stich von Anopheles-Mücken, die Träger von Parasiten sind, die die Krankheit auslösen. Die häufigsten Erreger sind Plasmodium falciparum, P. vivax, P. ovale und P. malariae. Diese Tropenkrankheit führt zu Fieberschüben, die als Paroxysmus bezeichnet werden und von Symptomen wie Zittern und Schwitzen begleitet sind. In tropischen und subtropischen Regionen ist das Risiko einer Infektion besonders hoch, da die Bedingungen für die Mückenvermehrung optimal sind. Unbehandelt kann Sumpffieber gravierende Folgen haben, wie hyped, koma und sogar Tod, insbesondere bei der durch Plasmodium falciparum verursachten Form. Ein rechtzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden und die Erkrankung effektiv zu behandeln.

Symptome und Krankheitsverlauf erkennen

Bei einer Infektion mit Sumpffieber treten häufig zunächst unspezifische Symptome auf, die an einen grippalen Infekt erinnern. Zu den auffälligsten Anzeichen gehören Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber, das von Schüttelfrost begleitet werden kann. Charakteristisch für diese Infektionskrankheit sind die Fieberschübe, die in wechselnden Abständen auftreten, auch als Wechselfieber bekannt. Diese Symptome können in tropischen und subtropischen Gebieten, wo die Anopheles-Mücke als Überträger von Malaria vorkommt, beobachtet werden. Darüber hinaus können Schweißausbrüche, Durchfall und Erbrechen auftreten, die den Krankheitsverlauf zusätzlich komplizieren. Es ist wichtig, diese Symptome frühzeitig zu erkennen, um eine rechtzeitige Behandlung einzuleiten und schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.

Behandlungsmöglichkeiten und Prävention

Eine effektive Therapie bei Sumpffieber umfasst Antimalariamittel, die gegen die Parasiten des Plasmodium wirken. Die frühzeitige Diagnostik ist entscheidend, um die Infektionskrankheit schnell zu erkennen und zu behandeln. In einigen Fällen können Bluttransfusionen notwendig sein, um den Verlauf der Krankheit zu unterstützen. Hausmittel wie Kräutertinkturen können ergänzend zur Linderung von Fieber eingesetzt werden, jedoch substituieren sie nicht die notwendige medizinische Behandlung. Präventivmaßnahmen sind unerlässlich, insbesondere in den Tropen und Subtropen, wo das Risiko einer Infektion höher ist. Impfungen sind derzeit noch im Entwicklungsstadium, jedoch ist der Einsatz von Insektenschutzmitteln wichtig, um Mückenstiche zu vermeiden. UNICEF unterstützt Aufklärungsarbeiten zur Prävention von Sumpffieber und betont die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung der Mückenpopulation in betroffenen Gebieten.

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