Freitag, 14.08.2026

Zweimal Kellerbrand im selben Wohnhaus in Schmellwitz führt zu Rettungseinsätzen und Wohnungsverlust

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In Schmellwitz hat die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden zweimal hintereinander Brände in den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses bekämpft. Bei dem ersten Einsatz wurden mehrere Kellerboxen und gelagerte Gegenstände vollständig zerstört, mehrere Menschen von Balkonen gerettet und Bewohner wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Nach dem zweiten Brand musste das Gebäude wegen erheblicher Schäden an der haustechnischen Anlage geräumt werden.

Einsatz und Rettung

Der erste Notruf erreichte die Einsatzkräfte um 02:17 Uhr. Beim Eintreffen in der Willi Budich Straße standen nach Angaben der Feuerwehr vier Kellerboxen sowie größere Mengen Unrat und gelagerte Reifen in Vollbrand. Die Einsatzkräfte führten Brandbekämpfung von innen und außen durch. Mit der Drehleiter wurden fünf Personen und eine Katze von verrauchten Balkonen gerettet.

Im Verlauf dieses Einsatzes wurden insgesamt sechs Personen mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst gesichtet und vor Ort behandelt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kamen fünf Atemschutztrupps und drei Strahlrohre zum Einsatz. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz der zunächst 27 beteiligten Kräfte beendet werden und die Bewohner zunächst wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Zweiter Brand und Gefahrstoffe

Gegen 05:40 Uhr wurden die Kräfte erneut an dieselbe Einsatzstelle gerufen. Im gleichen Kellerbereich brannten nun zwei zuvor unbeschädigte Kellerboxen. Zur Brandbekämpfung wurden drei Trupps unter Atemschutz und zwei Strahlrohre eingesetzt. Einsatzkräften gelang es, zwei Propangasflaschen und einen Kraftstoffkanister rechtzeitig zu kühlen und zu sichern, sodass eine weitere Gefährdung verhindert werden konnte.

Während dieses zweiten Einsatzes behandelte der Rettungsdienst zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und transportierte sie in das MUL CT. Die Feuerwehr gab an, den Brand zu löschen und die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Schadenslage und Ermittlungen

Nach dem zweiten Brand konnten die Wohnungen nicht mehr freigegeben werden, weil die haustechnische Anlage erheblich beschädigt worden war. Der Vermieter stellte den betroffenen Bewohnern nach Angaben der Einsatzleitung Ersatzunterkünfte zur Verfügung. Die insgesamt erneut eingesetzten 27 Einsatzkräfte traten um 07:30 Uhr den Rückmarsch zu den Wachen an.

Die Ursachenermittlung liegt bei der Polizei, die die weiteren Untersuchungen übernommen hat.

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